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1. Kammern - oder warum Hohlraum so wichtig ist

Luftgefüllte Hohlräume isolieren - ein Prinzip, das sich in der Natur bestens bewährt (Beispiel: Vögel plustern ihr Gefieder auf, um wärmende Luftkammern zu schaffen). Darum bestimmt die Anzahl der isolierenden Luftkammern bei einem Fensterprofil ganz entscheidend die Wärmedämmung. Das heißt, mit steigender Anzahl der Kammern verbessern sich die Wärmedämmwerte. Dreikammer-Systeme, also je eine Isolationskammer vor und hinter der Stahlkammer, sind heute Standard. Bei höheren Anforderungen empfehlen sich Fünf- oder Sechskammer-Systeme.

 

 

2. Bautiefe - was ist gemeint?

Mit Bautiefe bezeichnet der Fachmann die "Dicke" des Fensterrahmens. Die übliche Bautiefe von Kunststoff-Fenstern bewegt sich zwischen 58 und 62 mm. Fenstersysteme mit Bautiefen von 70 bis 80 mm ermöglichen verbesserte Leistungen im Bereich Wärme- und Schalldämmung. Profile mit größeren Bautiefen weisen mehr Luftkammern auf und bieten mehr Raum für stärkere Stahlprofile, was wiederum die Stabilität verbessert.

 

 

 

3. Stahlaussteifungen sorgen für Stabilität

Beinahe jedes Kunststoff-Fenster hat einen Kern aus stabilen, vollverzinkten Stahlprofilen, die dem Fenster Halt und enorme Stabilität verleihen. Im Fensterflügel werden Stahlprofile in U-Form und im Blendrahmen ein Vierkantprofil verwendet. Selbstverständlich werden sämtliche sicherheitsrelevanten Beschlagsteile, wie z.B. das Ecklager, das Eckband oder die Sicherheitsschließstücke mit diesen Stahlaussteifungen verschraubt.

 

 

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